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Die Strahlung

Die Wirkungsweisen der elektromagnetischen Strahlung sind beim Eindringen in den menschlichen Körper äußerst komplex. Einerseits kann es zu einer Erwärmung des organischen Gewebes kommen. Weitaus weniger berechenbar sind allerdings die athermischen Wirkungen der in jede Körperzelle eindringenden Strahlung.

Wirkung der elektrischen und magnetischen Gleichfelder...

...sowie der elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Wechselfelder auf Mensch, Tier und Natur

Elektrische Energie wird sowohl auf natürliche Weise (z.B. Blitz) als auch künstlich erzeugt (z.B. Strom).

Durch Kabel oder kabellos über Funk erfolgt die Verbindung zum Empfänger. Diese Elektroenergie wird durch Aufmodulieren von Signalen (Frequenz- oder Amplitudenmodulation) als Trägerwelle für die Übertragung von Informationen benutzt. Durch die verschiedenen Frequenzen und die zur Verfügung gestellten Bandbreiten sind eine erhebliche Zahl zeitgleicher Übermittlungen von Daten ohne gegenseitige Störungen möglich. Eine Erweiterung wurde durch die Einführung des gepulsten Zeitschlitzverfahrens erreicht.

Künstliche Strahlen produzieren durch Überlagerungen elektrische und magnetische Felder.

Frequenzen bis ca. 30 kHz werden als niederfrequente, darüber liegende als hochfrequente Strahlenfelder bezeichnet.
Rundfunk, Fernsehen und vor allem Mobilfunk in jeder Form werden im Hochfrequenzbereich betrieben. Mit nicht geahnter Schnelligkeit werden ständig neue Technologien entwickelt und auch eingesetzt, wobei die Umweltverträglichkeit für Mensch, Tier und Natur sowie die nachgewiesenen schädlichen Auswirkungen ohne gebührende Berücksichtigung bleibt.

Quelle: Netzwerk Risiko Mobilfunk Bayern

 

Nicht nur Handys und Mobilfunkmasten strahlen

Die Anzahl der Funkanwendungen im Hochfrequenzbereich nimmt laufend zu.
Neben Handys und den dazugehörenden Masten (D-Netz, E-Netz, UMTS), sind das z.B. die schnurlosen Telefone (DECT-Standard), der drahtlose Internetzugang (WLAN), Bluetooth, DVB-T, RFID (Funkchips auf Waren), Babyphone,
Funk-DSL, Betriebsfunk der Bahn (GSM-Rail), Funk für Behörden (TETRA), WIMAX, u.v.m.
Das ganze Land und die meisten Wohnungen sind mit Mobilfunksendern erschlossen.
Sogar in U-Bahn-Tunnels, im ICE, in Tiefgaragen und anderen abgeschirmten Gebäudeteilen kann man mobil telefonieren.

Quelle: Bund Naturschutz in Bayern e.V.

 

Die Grenzwerte schützen nicht!

Die Grenzwerte in Deutschland wurden festgelegt, um eine allzu hohe Erwärmung von Gewebe zu vermeiden. Die biologischen Wirkungen wurden außer Acht gelassen. Daher liegen die Grenzwerte viel zu hoch.

Die deutschen Grenzwerte werden bildlich gerne verglichen mit einem Tempolimit von 200 kmh im Wohngebiet.

 

Grenzwerte

Grenzwert 26. BImSchV für das E-Netz (1850 MHz) 9.252.000 μW/m2
Vorschlag des ECOLOG-Institut, Hannover (2000) 10.000 μW/m²
Bundesärztekammer u. a. Ärzteorganisationen (Eckel 2000) 1000 μW/m²
Neuer Salzburger Vorsorgewert und Forderung von Baubiologen 10 μW/m²
Optimale Funktion eines D-/ E-Netz-Handys ist gewährleistet ab 0,005 μW/m2

 

Schäden

Öffnung der Blut-Hirn-Schranke (Salford u.a. 1999) 5000 μW/m²
EEG-Veränderung der Hirnströme (Dr. L. von Klitzing, Uni Lübeck) 1000 μW/m²
Störungen an der Zellmembran (Marinelli 1999) 200 μW/m²

Im Februar 2004 wurde bekannt, dass die Firma BMW einen „hauseigenen Grenzwert“ für ihre Schnurlos-Telefone (DECT-Standard) eingeführt hatte. Gesundheitsprobleme von Mitarbeitern waren der Anlass. Durch Dämpfungs- und Abschirmmaßnahmen an den Basisstationen senkte BMW die Strahlungsbelastung für die Mitarbeiter auf 100 μW/m2 (ein Hunderttausendstel des deutschen Grenzwerts).
In fast allen Kliniken gibt es inzwischen auf jeder Station DECT-Telefone. Das bedeutet, dass die Beschäftigten
bei BMW besser geschützt sind als Neugeborene und Kranke.
Ärzte und Baubiologen, die sich näher mit dem Thema befassen, sehen aufgrund ihrer Erfahrungen auch den BMW-Wert als noch zu hoch an und fordern einen Vorsorgewert von 10 μW/m2.
Firmen, die an gesunden, leistungsfähigen Mitarbeitern interessiert sein sollten, müsste BMW ein
Vorbild sein.

Quelle: Bund Naturschutz in Bayern e.V.

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